And between the red flags I saw 10000 people maybe more.
1. Mai 2008, Hamburg.
Die größte Demonstration an einem 1.Mai in Hamburg seit Jahren und gegen eine Nazi-Demonstration trug sich gestern in der Hansestadt zu. 10000 Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen und Genossinnen und Genossen fanden sich in Barmbek zusammen um ein Zeichen gegen Fremdenhasse, Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung zu setzen.
Liebe Berliner. An diesem 1.Mai haben wir euch eindeutig die Schau gestohlen, wer in der Haupstadt geblieben ist: selber Schuld! Zumahl ja die meisten von euch eh schon seit Dienstag in Hamburg genächtigt haben.
Was für eine Demo! 10000 Menschen! Wahnsinn! Ich bin immer noch ganz überwältigt von der Masse. Mit 5000 eine Kreuzung an der "Fuhle" dichtgemacht und so den Nazis nur den Abtransport in die S-Bahn gelassen.
Natürlich berichten gerade die einschlägigen Medien auch von Krawalle und brennenden Autos. Natürlich befinden sich unter den 10000 Leuten auch Autonome, die mal grundlos einen Müllcontainer umschmeissen und dass dann Autos in die Luft fliegen. Okay. Streitbar. ABER: Dass die Nazis nicht mit ihren Bussen nach Hause konnte, weil sie mal einfach "entglast" wurden ist für mich indiskutabel. Dies ist keine Gewalt gegen Menschen, sondern gegen Sachen die schlechte Menschen transportieren, ergo völlig berechtigte Gewalt.
Die Gewerkschaftsjugend mittendrin! Hörte man Antfas telefonieren, um sich irgendwo zu treffen um sich zu den Nazis durchzuschlagen, hörte man nur "keine Ahnung wo ich bin, aber hier ist überall ver.di Jugend, komm mal da hin"
Dass wir aber nicht in der ersten Reihe stehen, auch dafür hatten die Genossinnen und Genossen der Antifa und von den Autonomen verständnis, natürlich nicht aus uneigennützigkeit. Wird es zu heiss ziehen man sich zu den Gewerkschaftern zurück. Ein Polizist wird sich zweimal überlegen, ob er in einen Gewerkschaftsjugendblock reinknüppelt, nur weil der vielleicht ein Autonomer sein könnte der gerade einen Stein nach ihm geschmissen hat.
Gewonnen haben wir gestern. Nicht wegen brennenden Autos, nicht wegen Steinen oder der Zahl der verletzten Polizisten. Nein das sind Dinge die interessieren uns nicht. Den Nazis wurde klar gemacht "hier nicht", sie wurden abgedrängt, verfrachtet und zurück in ihre Löcher geschickt. Ein gutes Gefühl. Ja.









