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Wenn Sie mich mal finden...

March 8th, 2008 (09:21 pm)

...und nicht wissen wohin mit mir bringen Sie mich doch bitte hierhin, denn dort vereint sich guter Geschmack mit Umweltbewusstsein:

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Frieden in Berlin?

March 8th, 2008 (09:59 pm)

Respektive mit Berlin habe ich immer noch nicht geschlossen, aber es komme allmälich Sympathien auf. Berlin ist immer noch zu groß, zu drekcig, zu unmaritim, zu laut, zu unfreundlich. Alles Gründe da nicht hinzuziehen, aber es ist nicht mehr so schlimm dorthin zu fahren, wie noch vor einem Jahr. Seit dem und gerade in letzter Zeit bin ich ja nun auch wirklich oft dagewesen, viel und oft zwar im Büro im ver.di Hauptquartier. Aber man kommt dann doch schon nochmal rum (z.B. nach Pankow oder Karlshorst oder X-Berg oder oder oder, weil da halt Kollegen wohnen bei denen man halt mal nächtigt, um Geld zu sparen), diesmal bin ich aber im Hotel, wenns sein muss muss das nunmal sein, normalerweise halt das IBIS direkt gegenüber der ver.di Bundesverwaltung, günstig und nah dran. Gestern aber nun InterCityHotel am Ostbahnhof, teuer und nahdran, ausserdem vier Sterne. Finde ich eigentlich nicht so gut, weils ja ver.di dann auch viel Geld kostet, aber so richtig nein sagen wollte ich, nach dieser langen, anstrengenden und aufregenden Woche, nicht zu ein klein bisschen Luxus. Abends gönne
Ich muss sagen, das Bett in dem ich schlief, war das beste, in dem ich je geschlafen habe. Von dem Frühstück am nächsten morgen ganz zu schweigen. Nicht unerwähnt bleiben sollte allerdings noch, dass ich dann in meinem jugendlichen Wahnsinn noch die Minibar geplündert hatte und auf die Frage der Rezeptionsfrau heute morgen ob ich was aus der Minibar gehabt hätte, nur antwortete, dass ich nicht etwas sondern DIE Minibar hatte - alles klar. Ich hab natürlich ganz lässig auf diesem riesen Bett gelegen, Berlinder Kindl und Radeberger geschlürft und ein Telefongespräch, eins der wichtigeren Sorte, Sie kennen das vielleicht.

Dann also rüber zur Bundesverwaltung, was wirklich nur ein Katzensprung war. Im Fahrstuhl fragt mich ein älterer Herr ob ich "auch für den Kongress" hier bin. Ich ziehe nur eine Augenbraue hoch und antworte ihm nein, aber ich dafür dass Barack Obama der neue amerikanische Präsident wird, daraufhin tut er es mir mit der Augenbraue gleich und geht verdutzt weg. Dann noch schnell ein Schock am frühen Samstagmorgen und feststellen, dass das Hotel noch nicht bezahlt wurde, da hat wohl jemand gepennt und ich muss erstmal alles auslegen, macht aber nichts, krieg ich ja wieder. Ärgerlich isses trotzdem, weil das Geld jetzt erstmal 2 Wochen fehlt. Für ein kleines Stück Schokolade auf dem Kopfkissen, einem eingeschalteten Fernseher auf dem steht "Herzlich Willkommen Herr Wölm" und so weiter, nimmt man das alles mal gerne in kauf.


Es ist größer als es aussieht, einer kleiner Palast, wirklich!
Zu beachten ist dieses Riesenbett, das an Bequemlichkeit nicht zu überbieten ist.


Als 'Interessant' zu bezeichnen wäre auch
die Zimmerbeleuchtung.

Bevor ich nach Berlin hab ich mich noch kurz mit Nadine getroffen. Die Leute bei Beanie Bee müssen gedacht haben. dass wir komplett bescheuert sind. Weiter will ich das auch gar nicht kommentieren.

Morgen geht es also an die Ostsee. Die Menschen in Berlin fanden meinen Workshop so gut, dass ich den da gleich nochmal machen soll, von wegen Entspannung am Weissenhäuser Strand. Aber eines noch: Ich bin verdammt froh, mal wieder am Meer zu sein. Irgendwie hat einem das doch gefehlt. Die Kamera und eine gehörige Portion Mut sind eingepackt, fehlt nur noch der Tatendrang, aber den such ich erst morgen nach Aufstehen unter meinem Bett.

Ich wünsche ein paar schöne Tage, bis Mittwoch oder Dienstag. Oder später.

Meint:

Christian

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